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Biel-Bienne

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Gottesdienste
Sonntag 9.30 Uhr
Mittwoch 20.00 Uhr

Für detaillierte Angaben konsultieren Sie bitte das Gemeindeprogramm auf unserer Homepage. Le programme détaillé est à consulter sur le site web www.biel-bienne.nak.ch/termine

Wende deinen Blick zum Angebot Gottes - er ist da

07.02.2021

Bischof René Engelmann diente am Sonntag der Gemeinde Biel-Bienne mit Textwort aus 1. Thessalonicher Kapitel 3, die Verse 2 und 3: "...und sandten Timotheus, unsern Bruder und Gottes Mitarbeiter am Evangelium Christi, euch zu stärken und zu ermahnen in eurem Glauben, damit nicht jemand wankend würde in diesen Bedrängnissen. Denn ihr wisst selbst, dass wir dazu bestimmt sind."
 

Unser Bischof stellte zu Beginn die Frage: «Was haben wir heute Morgen mitgebracht?» Nicht viel. Wie bei der Bergpredigt, als der Junge Jesus zwei Fische und fünf Brote brachte. Das war nicht viel für die Speisung von 5000 Menschen. Mit der Segnung von Jesus, genügte die Speise jedoch für alle.

Wir bringen heute unsere Treue und diejenigen, die nicht da sind, sind im Gebet mit uns verbunden. Wir haben auch unsere Belastungen und unsere Fragen mitgebracht. Wir haben unsere Anerkennung der Verbindung hier mit Gott mitgebracht. Das ist nicht viel, aber wir haben etwas mitgebracht. Wir wollen uns immer wieder fragen: «Was bringe ich mit?».

Der liebe Gott fragt nicht nach den Reichtümern dieser Welt. Er kann uns das geben, was wir brauchen, in dem er uns segnet und dadurch Kraft gibt, für das was uns erwartet.

Wichtig ist, dass wir mit ihm in Kontakt sind. Wir brauchen doch diese Kraft des lieben Gottes, um unseren Weg weitergehen zu können.

Die äusseren und inneren Bedrängnisse, wie im heutigen Textwort geschrieben, beschäftigen uns tagtäglich. Die äusseren sind die Krankheiten, die Arbeitssorgen, die Familiensorgen usw.. Gott will uns auch in diesen Bedrängnissen helfen.

Was jedoch wichtig ist, ist die inneren Bedrängnisse nicht zu ignorieren. Was passiert im Herzen? Wir müssen uns damit beschäftigen, was in uns geschieht. Nicht beim Nächsten, sondern bei uns. Beschäftigt uns die Verheissung: «Der Herr kommt bald»? Bringt uns das ins Zweifeln? Glauben wir noch daran? Jesus sagte: «Habt keine Angst, glaubt an Gott und glaubt an mich. Ich werde wiederkommen, um euch heimzuholen.» Ist Jesus noch in meinem Herzen? Ist Jesus noch ein Vorbild für mich? Das ist wichtig, nicht die Jahre die bereits vergangen sind. Kommen wir in den Gottesdienst, weil wir Gott lieben?

Weiter erwähnte der Bischof, dass sich so vieles im Leben ändert. Der Rhythmus des Lebens ändert sich im Laufe der Zeit. Sei es für die Familien, die Partnerschaften. Aber das Angebot von Gott verändert sich nicht. Du kannst in den Gottesdienst kommen, das Wort hören und dich dadurch stärken lassen. Du kannst auch den Kontakt mit deinem Priester haben. Es steht dir zur Verfügung. Gott zeigt sich auf so viele Arten und Weisen, aber du musst den Blick dorthin wenden.

In unserem Leben gibt es immer wieder Fragen, die nicht beantwortet werden oder die wir nicht verstehen. Es wird jedoch eines Tages so sein, dass wir keine Fragen mehr haben werden. Bleiben wir im Vertrauen in Gott, der die Welt geschaffen hat. Er hat einen Plan für uns und er ist immer bei uns, so der Bischof. Er verurteilt uns nicht, wenn wir einmal doch Zweifel in ihn haben und unsere Situation nicht verstehen. Seien wir getrost, Jesus begleitet uns in jeder Situation.

Die erwähnten Bedrängnisse sind notwendig, um im Glauben wachsen und die Nähe unseres lieben Gottes erleben zu können, denn er lässt uns niemals alleine. Und wenn wir immer zu ihm aufschauen und in der Gemeinschaft ein Herz und eine Seele bleiben, werden wir unser Vertrauen und unsere Freude behalten können.